Welpen Erziehung (1.Teil)

Ein Teil der Welpen-Erziehung nimmt die Gewöhnung an bestimmte Berührungen ein. Kommt ein Welpe zu Ihnen nach Hause, kämmen Sie ihn in regelmäßigen Abständen, schauen Sie sich während dieses Rituals auch seine Augen und Ohren an. Kontrollieren Sie auch die Zähne.  Während Sie den hinteren Teil der Lefzen mit Daumen und Zeigefinger von unten auseinander drücken, fassen Sie  mit der anderen Hans oben über den Fang, also den oberen Teil der Schnauze.

Lässt Ihr Welpe sich dies gefallen, belohnen Sie ihn mit einer kleinen Leckerei und streicheln Sie ihn ausgiebig. Dann wird er diese eher unangenehmen Berührungen mit einem positiven Ereignis verbinden. Nehmen Sie auch immer wieder die Pfötchen in Augenschein. Sprechen Sie Ihren Welpen ruhig an, umfassen Sie den oberen Teil des Beines locker, fahren Sie mit der Hand nach unten und winkeln Sie das Bein vorsichtig an, um die Pfötchen-Unterseite und die Krallen  an zu schauen. Wiederholen Sie das Prozedere bei jedem Bein gleich.

Bitte sparen Sie die Ansicht der Genitalien und des Afters nicht aus, dies können Sie natürlich mit Hilfe von Einweghandschuhen tun. Achten Sie bitte darauf, Ihren Welpen niemals an der Rute zu ziehen oder Ihn daran festzuhalten dies kann Einfluss auf die Rutenwirbel im Wachstum haben und eine Knickrute provozieren.

Machen Sie bitte nicht alle Berührungsübungen auf einmal. Überfordern Sie Ihren Welpen nicht, seien Sie nicht grob und laut, übergehen Sie Fehler und belohnen Sie diese nicht.

Aller Anfang ist schwer, misslingt eine Übung, probieren Sie diese am nächsten Tag nochmal und mit der Zeit wird es zur regelmäßigen Gewohnheit für Sie und Ihren kleinen Hund.

Es wird Ihnen und Ihrem Hund das Leben erleichtern zum Beispiel bei einem Tierarztbesuch. Ihr Hund kennt dann schon viele Berührungen, die der Tierarzt in seiner Grunduntersuchung vornehmen wird. Auch die Eingabe von Augentropfen wird leichter sowie das Temperatur messen im Krankheitsfall.

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